22. Treffen der VVFH in Jabelitz02. - 04.09.2011 - Vespa-Veteranen Treffen in JabelitzWie schon in den vergangenen Jahren um die gleiche Zeit, luden Ilse & Manfred zum Vespatreffen nachJabelitz ein. Die Anreise erfolgte am Freitagnachmittag. Nach einem herzlichen Empfang und kurzerEinweisung der Gäste zu ihren Schlafgelegenheiten, wartete schon eine Kaffeetafel auf die Teilnehmer. AmEnde des Tages standen 18 Vespa Oldtimer im Garten - einer schöner als der andere. Zur Nacht verteiltensich die Vespafreunde im Haus auf Matratzen, im Zelt, im Piaggio Porter und mit Wohnwagen im Garten.Ein Wohnmobil und ein Wohnwagen parkten gegenüber dem Haus auf der Wiese. Die restlichen Gästebezogen Unterkünfte in den Nachbarorten.Manfreds "Vespa Brötchendienst" weckte auch den letzten verschlafenen Gast am nächsten Morgen. Erversorgte die Vespisti zum Frühstück mit verschiedenen frischen Brötchen. Gegen 10 Uhr starteten wir zueiner Tagestour durch Mecklenburg-Vorpommern bis an die Ostsee.Schon nach wenigen Kilometern der erste Halt - Udo ist miteiner Wespe kollidiert! Ilse verarztete Udos Hals mit kühlenderSalbe und so wurde schnell wieder Fahrt aufgenommen. ImOstseebad Insel Poel, einer kleinen Ostseeinsel in derWismarer Bucht, hielten wir zu einer größeren Pause. Hier kamkaum jemand an einem frischen Fischbrötchen vorbei.Verkauft wurde der Snack direkt vom Kutter, der an der Brücke(Schiffsanleger) lag. Jeder genoss diesen Aufenthalt auf seineWeise. Von einem Sonnenbad, Spaziergang, gutem Essen odereinem Eis war für jeden etwas Abwechslung dabei.Auf dem letzten Stück der Wegstrecke führte uns Manfreddurch die wunderschöne, wasserreiche Gegend nach Rerik.Das Ostseebad Rerik liegt an der Gabel zwischen Ostsee,Salzhaff und der Halbinsel Wustrow. Wir begegneten demCharme des alten Fischerdorfes an der Ostsee. Beim Bummelüber die lange Haffpromenade genossen wir einenwunderschönen Blick über das Salzhaff. Es war sehr heiß undso nutzten viele die Gelegenheit für eine Erfrischung mit einemEis. Die Ostsee lud fast zu einem kühlen Bad ein, soverlockend warm war es. Am Strand lagen zahlreicheBadegäste in der Sonne. Rerik - hier können Romantiker insSchwärmen geraten!Weiter führte der Weg entlang an endlosen Stoppelfeldern unddurch schattige Alleen zurück nach Jabelitz. Am Ende dieserschönen Tagestour mit vielen Eindrücken hatten wir nur einenAusfall zu verzeichnen. Eine Vespa hatte einen Lagerschadenam Hinterrad. Der Veteran nahm es aber gelassen und abendszum Grillen waren alle wieder zusammen. Wir saßen die halbeNacht unterm Sternenhimmel im Garten und ließen den Tag infroher Runde ausklingen. Fast zu schön, um schlafen zugehen.Der nächste Morgen: Einige Vespisti hatten ein wenig mit derBettschwere zu kämpfen, aber schließlich schafften es dochalle zum umfangreichen Frühstücksbuffet in die Garage. Nachdem Frühstück verabschiedete sich ein Teil der Gäste. Mitsieben Vespas starteten wir dennoch zu einer zweiten Tour.Das Wetter war so verlockend schön, dass wir kurzentschlossen noch eine Runde drehten. ManfredsIdeenreichtum ist unerschöpflich und so fuhren wir zuerst nachBützow.Gleich die erste Tankstelle füllte wieder den Tank der Vespas undwir besuchten in Bützow einen Miniaturpark. Zu sehen gab es denhistorischen Stadtkern der ehemaligen Ackerbürgerstadt imMaßstab 1:10. Die Miniaturstadt, die erst zu gut einem Drittelfertig gestellt ist, präsentierte sich in einem schönen Parkgelände. Es war schwülwarm geworden und die Mücken machten rege Jagdauf uns, so dass wir froh waren, wieder Fahrtwind um die Ohren zubekommen.Der nächste Anlaufpunkt war das Kloster Rühn. Hier machten wireine ausgiebige Pause. Es wurde aufgetischt und wer mochte, denverwöhnte die Küche mit köstlichen Gerichten aus derKlosterküche. Im Klostergarten wachsen rund 40 Kräuter, die nichtnur in der Klosterküche Verwendung finden. In der Biomanufakturim Kloster Rühn befindet sich eine Öl- und Senfmühle. ZumSortiment gehören gegenwärtig sieben verschiedene Öle, die mitheimischen Kräutern vereint werden. Und in der Manufaktur wirdEssig hergestellt. Alle Produkte werden im kleinen Klosterladenzum Verkauf angeboten. Es begann zu regnen und die kleineAbkühlung empfanden wir als richtig angenehm, denn schon nachwenigen Minuten war es wieder trocken. Zum Abschluss dieser Fahrt gab es noch eine Kaffeepause inBaumgarten. Der kleine Ort liegt in einer idyllischen, hügeligenLandschaft. Das wunderschöne "Cafe Alte Schule" hatten wirbereits im vergangenen Jahr besucht und in guter Erinnerungbehalten. Hier werden zahlreiche hausgebackene Kuchen, Torten,herzhaftes Sauerteigbrot und Flammkuchen angeboten. Es gabreichlich lauschige Plätzchen in dem Bauerngarten. Die Vespistimachten es sich im Weidendom im Garten gemütlich. Nach dieserletzten Pause mit angeregtem Plausch und viel Witz wurde es Zeitaufzubrechen. Schade, wir waren gerade so schön lustig!Als wir nach wenigen Kilometern wieder in Jabelitz eintrafen, wares bereits später Nachmittag. Schnell wurden die restlichen Vespasverladen und die Zelte abgebrochen. Wir verabschiedeten uns vonIlse & Manfred mit Dank für die schöne Zeit und die tolle Führungdurch Mecklenburg-Vorpommern.Text: Sabine von der HeideFotos: Sabine von der Heide, Dorothee Kröger, Manfred Schulz undGerd Möller