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Vespazielfahrt zum Hessentag Hessentags-Zielfahrt in Oberursel am 13. Juni Am Pfingstmontag trafen sich bei bestem Vespa-Wetter zwischen  neun und halb zehn 11 verwegene Vespisti aus den umliegenden  Ortschaften Darmstadt, Langen, Münster, Rüsselsheim, Wiesbaden  und dem Odenwald bei mir um gemeinsam nach Oberursel zu  vespazieren. Kurz nach halb setzte sich der Troß in Bewegung und  fuhr über Flörs­heim und Hofheim nach Königstein, um dort 3  weitere Teilnehmer aus der näheren und weiteren Umgebung zu  treffen. Die Odenwälder nutzten die Gelegenheit ihre  Benzinvorräte aufzufüllen, während der Rest über den Sinn des  Lebens philosophierte. Nach kurzer Pause setzten wir die Fahrt am  Opel-Zoo entlang fort und erreichten kurze Zeit später Oberursel.  Am Ortseingang trafen wir auf weitere Vespisti die sich unserer  Kolonne anschlossen. Dank guter Ausschilderung und  Beschreibung der Ordner war es ein leichtes das Ziel zu finden. Dazu trug letztendlich auch Erich   Flechsenhar bei, der mit seinem weißen "Malerkittel" am Kreisel  stand und den Vespa-Fahrern den letzten Weg wies. Einige Clubs aus dem Umland waren schon da, u. a.: Bürgel,  Frankfurt, Gießen, Mainz. Dazu gesellten sich noch sehr viele,  nicht clubgebundene Vespisti und etliche Mitglieder des VVCD.  Auch der "Vespenstich" in Frankfurt war mit mehreren 50er  Vespen vertreten. Nach dem üblichen Roller ausrichten, Helme  verstauen, Werbung verteilen, begaben wir uns zum Empfang  um unsere Präsente abzuholen. Im Nenngeld von 10,- Euro  waren enthalten:   Gutscheine für einen Imbiß und ein Getränk, eine  teilnehmerbezogene Eintrittskarte mit Schlüsselband, ein Button  sowie verschiedene Artikel der Sponsoren - alles gut verstaut in  einer kleinen Tasche, welche mit dem Logo der Veranstaltung  versehen war. Wem das Spannband und der Button als  Erinnerung nicht reichte, konnte zudem noch eine schöne  Metallplakette erwerben. Gegenüber des Empfangszeltes hatte Matthias Hochberger eine  Oldtimer-Präsentation vorbereitet, in der verschiedene frühe  Vespa- und Ape-Modelle in unterschiedlichen  Erhaltungszuständen bewundert werden konnten, darunter eine  Sei Giorni Renn-Vespa und zwei Lampe-unten-Ape.  Der Tag plätscherte dahin, in kleineren und größeren Gruppen  verteilten sich die Teilnehmer in der Stadt um die verschiedenen  Attraktionen zu erleben, der Nahrungsmittelaufnahme zu frönen,  Benzin-Gespräche zu führen und es sich ansonsten gut gehen zu  lassen. Das Wetter zeigte sich von seiner schönen Seite und so  stand dem einen oder anderen Eis nichts im Wege.  Für 14 Uhr war die Siegerehrung verschiedener Vespas  an­visiert. Thomas Knickmeier, Andreas Sprengel und Matthias   Vorschaubild klicken zum Vergrößern Hochberger stellten die Gewinner vor und erzählten noch die eine  oder andere Anekdote zum Fahrzeug. Aus unserer Gruppe konnte  sich Jörg B. aus dem Odenwald über einen Pokal für seine schwarze  Sprint freuen.  Im Anschluss sollte es zu einer Tour durch den Taunus gehen. 192  Teilnehmer ließen ihre Maschinen an und fuhren langsam durch die  Stadt, von vielen Zuschauern bejubelt, fotografiert und gefilmt. An  der einen oder anderen Ampel riß der Korso auseinander, aber  dank vieler ortskundiger Vespisti fanden alle den Weg aus  Oberursel heraus. Da von originalen Fuffis über Oldtimer, PXen und  neueren Piaggio-Modellen eine große Spannbreite an Motoren am  Start war, zog sich der Korso verständlicher Weise auseinander. Die Organisatoren hatten vorab die komplette Wegstrecke ab dem  Ortsausgang bis zum späteren Endpunkt am Kronen-Hof an allen  wichtigen Kreuzungen mit Schildern ver­sehen, so dass jeder  wusste wohin er fahren musste. Allein dies ist schon ein großes Lob  wert, da die Vorbereitung doch recht zeitintensiv war!!! Meines  Wissens ging während der Tour keiner verloren, so dass alle die 1.  Pause am Feldberg erreichten. Da sich das Wetter zwischenzeitlich  von der Sonne verabschiedet hatte und nicht wusste, ob es regnen sollte oder nicht, fiel die Pause kürzer aus und es ging bald weiter.  Über Rotes Kreuz, Oberreifenberg, Schmitten, an Anspach vorbei,  über die "Saalburg" weiter nach Bad Homburg in das endgültige  Endziel "Kronenhof". Hier konnte sich jeder noch einmal nach der  anstrengenden Fahrt stärken und hier wurde die Veranstaltung  schließlich auch beendet. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren für die schöne und  sehr gut organisierte Veranstaltung. Wie sagte ein Teilnehmer am  Ende der Veranstaltung: "Der VCVD wäre froh, wenn auf seinen  Treffen so viele Vespa-Fahrer vertreten wären!" Erik Lieberknecht